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Wenn Linktauschangebote nerven

1. Dezember 2011

Dass man als Webseitenbetreiber seine Webseite nach vorne bringen will und deshalb ständig nach Backlinks Ausschau hält, das ist wohl eine der normalsten Angelegenheiten im täglichen Leben eines Webmasters.  Zum täglichen Brot eines Webmasters zählt aber auch das Gefundenwerden – wenn andere Webseitenbetreiber auf einen zukommen und Linktauschangebote machen.

Man ist sich sehr wohl der Situation bewußt, man weiss sehr wohl was es heißt Webmaster anzusprechen, angenommen oder abgewiesen zu werden. Dann hat man vielleicht noch eine menschliche Ader und will auch Webseiten unterstützen die ganz am Anfang stehen, denn sehr wohl weiß man dass der Anfang sehr schwer sein kann – gerade weil man noch klein und unbekannt ist. Sehr wohl weiss man dass man sich einzelne Link schon beinahe “erbetteln” muss, man wird nicht ernst genommen,  Stück für Stück kämpft man sich also hoch. Irgendwann hat man es geschafft, wenigstens in dem Aussmasss dass man für Andere in Frage kommt und nun bekommt man Angebote oder man selbst ist zum begehrten Linkpartner geworden.


 


Also, man sieht sich den Linkpartner in Späh an, wägt ab was er bietet, was er will, ob es einen selbst weiterbringt oder schadet, kurzum, man muss entscheiden ob man eine Linkpartnerschaft eingeht oder nicht. Im Großen und Ganzen sind die Angebote brauchbar, manchmal zahlt es sich nur Langfristig aus, aber man plant ja in alle Richtungen. Und die Angebote die einem nicht zusagen läßt man einfach liegen. So machen es im Prinzip alle SEOs. Betonung auf “im Prinzip”.

Denn es gibt andere Linksuchende. Z.B. professionelle Linkbuilder die eher Nervensägen ähneln als SEOs, Hobby-SEOs die die SEO Welt gerade entdeckt haben und meinen mit einem Hammer und einer Säge das Universum neu gestalten zu können, Spammer und “normale” SEOs die einfach keine Grenzen kennen und kein Feingefühl haben. Manche von denen verhalten sich wie die Axt im Walde. Mit etwas mehr Feingefühl würden sie so manch einen Link bekommen. Mit dem Verhalten welches sie manchmal zu Tage legen verprellen sie eventuelle (gute) Linkpartner.

So mache ich regelmäßig die Erfahrung, dass ich zwecks Linktausch’s angesprochen werde aber die Linksuchenden sich eher wie “Herrren” verhalten als wie “Gäste”. Will damit sagen, sie treten auf: “Will das und das haben. Dann das und das. Und auch das noch. Und dann mach bitte dieses und jenes auch noch. Ach, was DU bekommst ? Wie jetzt ? Du willst auch was haben ? Das war jetzt eigentlich nicht so gedacht.. Äh, Hm… Du kriegst einen Aufkleber von meinem Lieblings-Fussballverein…”

Sie lasssen auch kaum locker. Fast ausschließlich verlangen sie mindestens das Doppelte von dem was sie bieten.  Und das mit einer Selbstverständlichkeit….. Das beste Stück vom SEO-Kuchen wollen sie haben, bieten oft nur eine 0815-Seite, kaum Inhalt, oder gar nicht im Index, irgendwo und irgendwie bieten sie einen Links in ihrer SEO-Einöde an.


 


Das geht so lange, biss man ihnen taktvoll einen vor den Latz gibt. Taktvoll aber entschieden muss man ihnen sagen dass es sich dabei um meine Seite handelt und nicht um ihre. Scheinbar geht es irgendwie unter.

Dieses “Problem” haben scheinbar viele Webmaster. Und scheinbar überall das gleiche Dilemma. Letztendlich bleibt nichts Anderes übrig als, entweder den Betreffenden ablehnen bzw. ignorieren oder wenn er lediglich etwas nicht begreift, es ihm begreiflich machen, z.B. dass man sehr wohl aufpasst mit wem man sich bindet und dass, wenn man etwas wertvolles haben will auch etwas dafür “opfern” muss. Mindestens was brauchbares für den Webmaster.

Deshalb, liebe Linksuchende, lasst es euch durch den Kopf gehen. Man muss nicht als “Knecht” beim “König” “betteln, gute Webmaster sind sich sehr wohl bewußt dass sich Webmaster gegenseitig brauchen.  Viel fordern, womöglich mit einem herrischen Ton, kaum was bieten, das wird euch nicht weiterbringen. So manch einer hat sich so gute Linkpartner verprellt.

 

 

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